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Über mich

Sandra Gärtner

Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit einer einzigen Frage:
Wo entfalten Menschen ihre größte Leistungswirkung und warum werden genau diese Plätze so oft verfehlt?

In drei Jahrzehnten Human Resources Management habe ich über 8000 Auswahlgespräche geführt, rund 3500 Menschen in beruflichen Turnarounds begleitet, Personalbereiche aufgebaut und geleitet sowie Fluktuations und Fehlbesetzungsquoten innerhalb von sechs Monaten auf 0 reduziert.

Bis heute führe ich jährlich bis zu 300 Interviews und übernehme interimistisch Verantwortung in globalen HR Führungsrollen sowie in anspruchsvollen HR Mandaten.

Im Zentrum meiner Arbeit steht die präzise Klärung, wo Menschen ihre größte Leistungswirkung entfalten können und wie Organisationen Entscheidungen über Menschen wirklich fundiert treffen. Nicht um Positionen zu besetzen, sondern um maximale unternehmerische Schubkraft zu schaffen.

Dieses Institut ist aus der Erfahrung entstanden, dass Fehlbesetzungen selten Zufall sind. Zu oft wird zu schnell entschieden, zu oberflächlich eingeschätzt und vorhandenes Leistungspotenzial nicht erkannt.

Was mich dabei immer wieder irritiert hat:
Wie oft Führungs- und Schlüsselpositionen nicht nach wirklicher Eignung besetzt werden, sondern nach Nähe, Loyalität oder danach, wer Erwartungen zuverlässig erfüllt und bestehende Machtstrukturen stabilisiert. Wer deckt wen. Wer ist schnell verfügbar. Wer stellt keine unangenehmen Fragen. Wer passt ins Gefüge.

Gleichzeitig habe ich unzählige Menschen gesehen, die weit unter ihren Möglichkeiten arbeiten. Menschen mit echter Substanz, Leistungswillen und Fähigkeiten, aber ohne Freiheit im Kopf für den nächsten Schritt. Teilweise gebunden an frühe Prägungen und Erwartungen aus dem eigenen Umfeld. Gefangen im operativen Hamsterrad. Ohne Abstand zum eigenen Tun. Ohne jemanden, der wirklich hinschaut und sagt: Da geht noch ganz viel mehr.

Wir haben in diesem Land ein enormes Leistungspotenzial, das jeden Tag ungenutzt bleibt. 

Ich arbeite deshalb bewusst auf beiden Seiten: mit Unternehmen, die fundiertere Entscheidungen über Menschen treffen wollen, und mit Menschen, die ihre eigene Leistungsstärke klarer sehen und ausrichten möchten.

Wer es genauer wissen will …

Schon vor 25 Jahren habe ich eine Führungsposition mit zwei Müttern besetzt.
Geht nicht, gibt’s nicht.

Geprägt bin ich von der Arbeitshaltung meiner Herkunftsfamilien. Mein Vater steht bis heute beruflich nicht still, mit 84 Jahren. Eine klassische Vorstellung von Rente kommt in meinem Kosmos nicht vor.

Hinter den Kulissen habe ich früh viel beobachtet und über Menschen, Verhaltensweisen und Macht gelernt - auch darüber, wie Dinge unreflektiert über Generationen ihren Fortbestand haben können und Organisationen infolgedessen gegen die Wand fahren.

Studiert habe ich, weil mein Onkel, seinerzeit Geschäftsführer in einer HR Unternehmensberatung, es immer besser wusste. Mit jedem Satz setzte er mich schachmatt. Das hat mich vielleicht genervt. Später arbeitete ich für ihn und mit ihm in seinem eigenen Unternehmen.

Naturgemäß rieche ich 100 km gegen den Wind, wenn etwas komisch läuft. Menschlich, zwischenmenschlich und organisatorisch.

Aufgewachsen bin ich im Frankfurter Raum. Während meiner Schulzeit, die ich gelangweilt undercover verbracht habe, konnte ich täglich zuschauen, wie der Frankfurter Messeturm gebaut wurde.

Eigentlich wollte ich Grafik Design studieren. Beim Schnuppern irritierten mich jedoch die vielen künstlerisch Extrovertierten. Also entschied ich mich für das Gegenteil, dort, wo ich nie sein wollte: ins Büro.

Und so habe ich tatsächlich (und auch noch begeistert) BWL studiert und bin irgendwann im Personalbereich gelandet. Samenkorn trifft auf Mutterboden. Ab diesem Zeitpunkt war ich „ON AIR“.

Ich erhielt immer wieder ungefragt Chancen. Mit 29 war ich für HR von 3500 Mitarbeitenden an 13 internationalen Standorten verantwortlich.

Der Kittel war zu groß. Ich hätte damals ein Coaching gebraucht. Gab es nicht. Also habe ich mich durchgebissen, Mitarbeitende entwickelt, Strukturen aufgebaut, Grenzen erlebt, Kopfnüsse geerntet und sehr intensiv mit Menschen gearbeitet.
Bis heute.

Profil

von Sandra Gärtner

seit 2026 Inhaberin
Institut für Personal- und Persönlichkeitsdiagnostik
für Führung, Transformation und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen 


seit 2007 Inhaberin
HR-Consulting
HR für ein starkes Business 

HR-Interim Management
Mandate als Head of global HR, Head of HR, Head of Learning & Development, Personalentwicklung, HR-Generalist und HR-Business Partner

Privatpraxis für berufliche Veränderungsprozesse und Persönlichkeitsentwicklung 


1994 - 2007 Festanstellung
Globales HR-Management, Aufbau und Leitung von Personalbereichen (bis 3.500 Mitarbeiter und 13 internationalen Standorten)


10 Jahre tiefenpsychologische Ausbildung in Transaktionsanalyse - Institut Dr. Dipl. Psych. Sigrun Ritzenfeldt-Turner, Heidelberg

Transaktionsanalytischer Berater - Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA)


Systemischer Berater in Organisationsentwicklung und Changemanagement - Institut für Systemische Beratung (ISB), Dr. Bernd Schmid, Wiesloch


Transaktionsanalytischer Coach - Institut Dr. Dipl. Psych. Sigrun Ritzenfeldt-Turner, Heidelberg


Karrierecoach - Institut für Systemische Beratung (ISB), Dr. Bernd Schmid, Wiesloch


Zertifizierung
Hogan Assessments


Zertifizierung
LINC PERSONALITY PROFILER 


Dipl. Betriebswirtin

Wie ich arbeite

Die Transaktionsanalyse hat mich ein meiner 10-jährigen Ausbildung stark geprägt und ist in meiner Arbeit verankert.

Warum fühlen, denken und verhalten sich Menschen so, wie sie es im Moment tun? Menschen lassen sich nicht in Schubladen pressen. Deshalb werden verschiedenste Lebensbedingungen, Situationen und die Biographie mit einbezogen. Es ermöglicht ihnen die Realitätswahrnehmung und ihre Interaktionen zu interpretieren und ihren eigenen Lebensweg zu gestalten.

Kurz zusammengefasst handelt es sich bei der Transaktionsanalyse um eine Theorie der Tiefenpsychologie und analysiert die menschliche Persönlichkeitsstruktur. Der Fokus liegt auf der zwischenmenschlichen Interaktion. Im Detail ist die Transaktionsanalyse sehr komplex, da sie auf unterschiedlichen Konzepten beruht. Sie wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von dem US-amerikanischen Psychiater Eric Berne begründet und wird laufend weiterentwickelt.

Ich bin ordentliches Mitglied der DGTA (Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse, dgta.de). 

Noch Fragen?

Schreiben Sie mir eine E-Mail, gerne kläre ich Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.

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