Außergewöhnliche Leistung entsteht dann, wenn ein Mensch in seiner gesamten Struktur verstanden wird.
Ein Mensch ist mehr als Erfahrung, Kompetenzen und Erfolge. Ein Mensch besteht aus vielen Ebenen, die zusammenwirken.
Der Mensch als System
Dazu gehört die Geniezone.
Die absoluten, größten Kernkompetenzen.
Die Bereiche, in denen jemand mit Geschwindigkeit und Klarheit arbeitet.
Dazu gehört die Persönlichkeit.
Die Art zu denken, zu entscheiden und zu handeln.
Dazu gehört die Biografie.
Hier zeigen sich Muster.
Hier zeigen sich Erfolgsgeschichten.
Hier zeigen sich Wiederholungen.
Muster, Blockaden und Entgleiser
Ein zentraler Punkt sind die Skriptmuster.
Alte innere Autobahnen.
Früh entstanden.
Heute noch wirksam.
Genauso wichtig sind Blockaden.
Und die Entgleiser.
Die Momente, in denen ein Mensch unter Druck kippt oder übersteuert.
Antrieb und Energie
Dann kommen Werte und Motive dazu.
Hier zeigt sich, was einen Menschen wirklich antreibt.
Hier entsteht Energie.
Die Interessen zeigen, wo Begeisterung entsteht.
Die ungenutzten Ressourcen zeigen, wo zusätzliches Potenzial liegt.
Arbeitsbedingungen und Wirkung
Die Arbeitsbedingungen entscheiden darüber, ob ein Mensch in Höchstform aufläuft.
Wie jemand arbeitet.
Wie jemand geführt werden möchte.
Wie jemand selbst führt.
All diese Faktoren greifen ineinander.
Präzision in der Besetzung
Wenn dieses Gesamtbild klar ist, entsteht Präzision.
Dann wird sichtbar, wo ein Mensch seine größte Wirkung entfaltet.
Welche Aufgaben passen.
Welche Rolle passt.
Welches Umfeld passt.
Und auch, wo Leistung verloren geht.
Gezielte Entwicklung
Auf dieser Grundlage entsteht Entwicklung, die gezielt eingesetzt wird.
Ein klarer Blick auf den Menschen.
Ein klarer Bezug zur Unternehmensstrategie.
Wenn dann genau an den Punkten gearbeitet wird, die Leistung begrenzen, entsteht außergewöhnliche Leistung.
Wenn diese Grundlage fehlt, entsteht ein völlig anderes Ergebnis. Genau dort setzt der nächste Artikel an:
Warum außergewöhnliche Leistung im Unternehmen ausbleibt?